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Dr. Stefan März ist Historiker, Buchautor und Wissenschaftsmanager. Seine Arbeit untersucht die politische, kulturelle und intellektuelle Geschichte des modernen Bayern.
Buchneuerscheinung: Im Glanz der Nobelpreise
Verlag Friedrich Pustet, Regensburg. Erscheint im Herbst 2026. ca. 208 Seiten.
Der Nobelpreis ist eine Bühne der Weltgeltung – und Bayern einer seiner erstaunlich konstanten Schauplätze. Seit 1901 führt eine stetige Spur von München, Würzburg und Erlangen bis nach Stockholm: Von Röntgens „X-Strahlen“ über die Literatur Heyses und Manns bis zu Heisenbergs Unschärferelation, Fischers metallorganischer Pionierarbeit und Krausz’ Attosekundenphysik. Knapp achtzig Nobelpreisträger sind biografisch unmittelbar mit Bayern verbunden. Deren Lebenswege erzählen von Aufbrüchen und Krisen, von Erkenntnis und Verantwortung. Der Nobelpreis ehrt indes nicht nur individuelle Genialität; er legt über seine Laureaten gleichsam seine Voraussetzungen frei: Netzwerke, Institutionen, Schulen, Ressourcen und Zufälle. So wird sichtbar, wie Bayern zu einem maßgeblichen Labor der Moderne wurde.
*Coverentwurf – Änderungen vorbehalten


